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Letzte News

04/11/2013, 11:32
neuer-weltrekord-im-aeltesten-schachklub-der-weltAm Sonntag, den 03.11.2013 war ich auf Einladung der Schachgesellschaft Zürich, dem mit Abstand ältesten Schachklub der Welt, als Blindsimultanspieler zu...
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01/11/2013, 11:09
Live-Übertragung direkt aus dem Zunfthaus zur Saffran in Zürich. Beginn: 3.11.2013, 14 Uhr
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01/11/2013, 11:07
Zunächst einmal wünsche ich Euch allen einen guten Morgen. Jaja, ich weiß schon, es ist bereits halb 11 und somit streng genommen höchstens noch ein...
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In den Mühlen der Räuber in (bayrisch) Sibirien

Irgendjemand (war ich es am Ende selbst?) hat einmal den Satz geprägt, dass Schachspieler eigentlich nichts richtig machen können, vor allem dann nicht, wenn es um den Außenauftritt ihres Vereins oder um die Pflege ihres Images geht. Bestes Beispiel dafür sind die vielerorts dahingammelnden Homepages, die Spiellokale mit den tischdeckenlosen, maroden Tischen in düsteren Hinterzimmern oder die offiziellen Verbandsturniere, deren Ergebnisse selbst Wochen nach Beendigung der Veranstaltung noch strengster Geheimhaltung unterliegen. "Schlunz" hat dies einmal ein kluger Kopf, dessen Namen ich leider vergessen habe, in einem Interview mit der Zeitschrift "SCHACH" vor einigen Jahren genannt: Die völlige Gleichgültigkeit gegenüber der Außenwirkung einer optisch verwahrlosten Veranstaltung.

Schon die Begrüßung war stilvoll: Tisch am EingangAusnahmen aber gibt es nach wie vor, und als ich am vergangenen Samstag erstmals die Räume des AWO in der rund 3000 Seelen zählenden Gemeinde Marktleuthen betrat, durchfuhr mich sogleich der Gedanke: "Ja bin ich hier denn in Sontheim im Himmel?" Denn anstelle der gewohnten Hinterzimmer mit Kantinencharme begrüßte mich zunächst einmal ein liebevoll dekorierter Tisch mit thematischer Tischdecke und direkt im Anschluss daran ein Turniersaal, bei dem es mir dann vollends die Sprache verschlug: Dort standen zwei lange Tischreihen mit ausgeklügeltem Sichtschutz schräg gegenüber von einem Einzeltisch mit bequemem Korbsessel, eine Bühne mit überlebensgroßen Schachfiguren und großem Sponsorenbanner, weiter hinten im Raum dann mehrere Stellwände mit Informationen zu mir, zum Schachspiel im allgemeinen und zum Blindschach im besonderen, zum Schachklub Marktleuthen und ganz bestimmt auch irgendwo noch zum Sinn des Lebens. In einem angrenzenden Nebenraum gab es neben den üblichen Schachbrettern eine große Leinwand, auf der die Partien live für die Kiebitze übertragen wurden, einen extra Tisch mit allen möglichen anderen Spielen mit Schachbezug und sogar an jedem Brett noch eine Schale mit Süßigkeiten für den kleinen Heißhunger zwischendurch.

Perfekt bis ins kleinste Detail: Das Scoreboard sogar mit Fotos der SpielerAber auch im Turniersaal spiegelte sich die faszinierende Liebe der Veranstalter zum Detail überall wider. So standen auf vielen Tischen kleine Fähnchen mit Schachbrettmuster, auf dem Scoreboard mit den Paarungen hing neben dem Namen jedes meiner Gegner auch ein kleines Foto von ihm mit dabei, neben das Mühlebrett war ein Koordinatensystem für die Notation gelegt, an einem extra Tisch stand eine eigens für diesen Anlass beschaffte, oktoberfesttaugliche Kaffeemaschine (die, fast möchte ich sagen: natürlich! köstlichen Kaffee machte, nicht diese schreckliche Filterbrühe, die man sonst überall bekommt)...kurzum: Die Organisation setzte Maßstäbe, die ich sonst nur aus Sontheim kenne und die mir komplett die Sprache verschlagen haben. Sollte der DSB jemals erwägen, ein Seminar zum Thema Turnierorganisation abzuhalten, würde ich ihm dringend empfehlen, die "Macher" vom Schachklub Marktleuthen als Referenten einzuladen. Denn: Besser geht es wirklich nicht mehr. Und die Dekoration allein war ja noch lange nicht alles. Aber dazu später mehr.

Japs. Wenn man bedenkt, dass ich diesen Bericht mit einem Abstand von mehreren Tagen schreibe und immer noch total begeistert bin, dann könnt Ihr Euch in etwa vorstellen, wie ich mich während des Events gefühlt habe. Insofern war mein Angebot, im nächsten Jahr wiederzukommen, eigentlich kein richtiges Angebot. Es war eher als eine Bitte zu verstehen, für die ich eigentlich Geld bezahlen müsste.

Sodele, nach so viel berechtigtem Lob nun zum eigentlichen Event an sich. Und das hatte es ja auch schon in sich, denn es stand kein "normales" Blindsimultan an, zumindest kein vollständig normales. Denn ich spielte zwar an insgesamt 7 Brettern tatsächlich "gewöhnliches" Blindschach, aber dann folgten an den Tischen 8-11 zunächst ein Brett mit Räuberschach, dann zwei Bretter, an denen ein Tandemduell ausgetragen wurde und schließlich sogar ein weiteres Brett, an dem ich mich blind im Mühlespiel messen wollte. Diese "Spezielbretter" und insbesondere das Mühlebrett sind ein erster Versuch im Hinblick auf eine so allmählich in meinem Hinterkopf keimenden Idee, vielleicht eines Tages einmal ein großes Blindevent mit wesentlich mehr unterschiedlichen Spielen auszutragen. Schach und Schachvarianten, Mühle, Dame, Backgammon, vielleicht Reversi, ein Kartenspiel...was auch immer. Jedoch zeigten erste Tests im Vorfeld, dass zwar Tandem und Räuberschach durchaus machbar sein würden, die Mühlepartie dagegen eher zu einer kritischen Angelegenheit geraten könnte. Und genau so kam es auch.

Als schließlich die DGT-Bretter und die Übertragung ins Nebenzimmer stand und alle Begrüßungsreden gehalten waren, feuerte ich an Brett 1 gegen den jungen Johannes Bienfang mit 1.e4 schließlich den Startschuss ab. Ich fühlte mich gut, der Kaffee war lecker, die Atmosphäre prima - alles sprach für einen perfekten Nachmittag. Ein Eröffnungskonzept hatte ich auf der rund dreistündigen Hinfahrt ausgeklügelt (naja, wenn man das so nennen kann); es sah vor, die Bretter 1-3 eher "linksbündig", die Bretter 5-7 "rechtsbündig" und das Brett 4 dann konsequenterweise "mittig" anzulegen. Das hieß dann beispielsweise an Brett 1, wo ich mit 1.e4 eröffnete, dass zunächst "etwas" am Damenflügel passieren sollte: Ein Läuferzug dorthin, ein c-Bauernzug, etwas in der Art. Entsprechend hießen die Eröffnungen an diesen Brettern dann auch Spanisch (1 & 3) und Königsindisch (2). An 5-7 war es genau andersherum: Dort spielte ich Nimzo-Indisch mit 4.f3 (ein Bauernzug "rechts"), Sizilianisch mit 3.f4 und orthodoxes Damengambit (mit Lg5, einem Läuferzug in die rechte Hälfte des Brettes). Solche kleinen "Merkhilfen" können gerade in der Anfangsphase, wenn sich die Bretter noch nicht im Langzeitgedächtnis "gesetzt" haben, von großer Bedeutung sein, denn mit ihnen kann man zumindest ungefähr rekonstruieren, was an dem Brett bisher geschehen sein muss, falls man mal für einen Moment den Spielverlauf aus den Augen verloren hat.

Für die Spezialbretter dagegen hatte ich mir keine Taktik zurecht legen können - Räuberschach und Tandem hatte ich das letzte Mal semi-ernsthaft vor gut 20 Jahren gespielt und was Mühle angeht, so komme ich bestenfalls auf insgesamt 50 Partien, von denen mindestens 40 im Alter von vielleicht 10-12 Jahren gespielt wurden. Insofern war mein "Fahrplan" eher bescheiden: 1,5 Punkte an den "Anomalien" und keine Niederlage an den restlichen Brettern. Immerhin eines dieser Ziele konnte ich erreichen....

Dass es nicht das erstgenannte sein wurde, zeichnete sich jedoch schon bald ab. Am Mühlebrett verlor ich relativ zügig die Übersicht und fand sie im weiteren Partieverlauf auch nicht wieder. Zwar erreichte ich die Setzphase in einer wohl ausgeglichenen Stellung (die eigens im Vorfeld angeschaffte Mühle-Tablebase zeigt bis Zug 14 noch Remis an), aber ich hatte erhebliche Mühe, die Übersicht zu behalten und am Ende froh, überhaupt noch mögliche Züge zu machen. Schließlich erlaubte ich meinem sehr souverän spielenden Gegner eine zweite Mühle und gab auf - mit einer gewissen Erleichterung, wenn ich ehrlich sein soll.
Damit geriet ich nicht nur erstmals überhaupt bei einem Blindsimultan in Rückstand, sondern noch dazu in einen mit 2 Punkten Abstand, denn kurz zuvor hatte ich auch das Räuberschachbrett aufgeben müssen. In einer leicht besseren Stellung (zumindest laut dem Räuberschachmodul von Fritz12) setzte ich auf e3 einen gegnerischen Bauern ein, der dort aber gar nicht stand, und geriet dadurch in den beim Räuberschach gefürchteten "Opferstrudel": Der Gegner stellt eine Figur nach der anderen zum Schlagen hin und man ist bis zum Ende gezwungen, sich durchzufressen. Nach zwei relativ ereignislosen Remisen an den Brettern 4 und 7 stand es damit 1:3 aus meiner Sicht und so allmählich kamen mir Zweifel, ob ich überhaupt noch ein Unentschieden erreichen würde.

Immerhin gelang mir kurz darauf der erste volle Zähler. Gegen den erst 11 Jahre alten Johannes Bienfang konnte ich früh materiell in Vorteil kommen und behielt dieses Mehrholz bis zum Ende, als sein König in eiin Mattnetz lief.

Ach ja, noch vor diesem ersten Erfolgserlebnis unterbrachen wir vereinbarungsgemäß das Blindsimultan für eine kurze Showeinlage: Eine Blind-Blitzpartie gegen den Marktleuthener Helmut Küspert. Gespielt wurde mit 5 Minuten plus 5 Sekunden pro Zug per Ansage, also quasi fernmündlicher Übertragung. Die Eröffnung lief gut, das Mittelspiel auch, doch in beginnender Zeitnot übersah ich einen kleinen taktischen Kniff, der mich zunächst einen Bauern und dann eine Figur kostete, weshalb ich das Handtuch warf. So allmählich wollte mir das gar nicht mehr schmecken: Es war ja schön, in so einem tollen Ambiente anzutreten, aber jetzt war es dann mal gut mit den Gastgeschenken! Als wir das Blindsimultan nach diesem kleinen Showevent fortsetzten, schwor ich mir, ab sofort keine Partie mehr zu verlieren.

Vielleicht sollte ich öfter zu solchen Schwurorgien ansetzen, denn obwohl ich in der Folge noch den einen oder anderen bangen Moment zu überstehen hatte, klappte es tatsächlich. Nach einem weiteren Remis gegen den heroisch kämpfenden André Hilfert, dessen hübsche Partnerin eine Vielzahl fast ebenso hübscher Fotos von dem Event machte, gelang mir zunächst ein für beide Seiten überraschendes "Blitzmatt" gegen Manfred Rahn an Brett 3 und schließlich, nach einem Remis an den Tandembrettern in einer unübersichtlichen, doch insgesamt wohl ausgeglichenen Position, meine wohl beste Partie des Simultans gegen den jungen Christian Strahl:


Damit ging ich erstmals mit 5:4 in Führung und hatte bei nur noch einer laufenden Partie das Unentschieden schon in der Tasche, allerdings stand ich in der letzten Begegnung gegen Karl-Johan Laustsen mit einem glatten Mehrbauern im Endspiel risikolos und technisch anspruchslos auf Gewinn, dass Laustsen bald darauf zum 6:4 Endstand aufgab. Damit endete das wohl schönste Blindsimultan meiner bisherigen "Karriere", das zugleich auch mit fast 9 Stunden eines meiner längsten und anstrengendsten wurde - was sicherlich auch an den Spezialbrettern lag, aber nicht zuletzt auch am heroischen Widerstand der Marktleuthener Spieler.

Selbst der Sekt war etwas besonderesAber wer dachte, dass es damit zu Ende gewesen wäre, hatte die Rechnung ohne die unglaublichen Organisatoren rund um Chef-Designer Stefan Nürnberger gemacht. Obwohl es schon auf 22 Uhr zuging, war für das "Après Èchecs" noch ein gemütliches Beisammensein in einem nahegelegenen Lokal vorbereitet, dessen Höhepunkt ein "Wer wird (Schach-) Millionär" mit mir selbst auf dem Kandidatenstuhl war. Nach 15 teilweise recht kniffligen Fragen (hättet Ihr gewusst, wie lange eine Schachpartie theoretisch maximal dauern kann? Ich gebe Euch mal eine Auswahl: a) 6202 Züge, b) 5898 Züge, c) 6632 Züge oder d 8855 Züge? Oder: Mit welcher Figur setzte Anderssen Kiseritzky in der weltberühmten "Unsterblichen Partie" matt? Springer, Läufer, Dame oder Turm?) durfte ich mich über den Hauptgewinn einer Sektflasche mit beigehefteten Süßigkeiten freuen. Muss ich noch erwähnen, dass selbst die Sektflasche keine gewöhnliche war? Vermutlich nicht. Aber seht einfach selbst.

Als ich schließlich am nächsten Morgen die Heimreise antrat, hatte ich das Gefühl, nicht nur ein tolles Wochenende erlebt, sondern auch eine Menge neuer Freunde hinzugewonnen zu haben. Plus die Erkenntnis, dass Schachspieler eben doch nicht nichts richtig machen können. Sie können wunderbare Veranstaltungen ins Leben rufen und damit etwas schaffen, was wesentlich nachhaltiger ist als das bestdotierteste Open auszurichten oder den stärksten GM als für das Spitzenbrett zu verpflichten: Eine wunderschöne Erinnerung. Meinen herzlichen und aufrichtigen Dank daher noch einmal an dieser Stelle an den gesamten FC Marktleuthen. Nächstes Jahr würde ich sehr gerne für eine Revanche wiederkommen.

Abschließend hier noch ein paar Streiflichter des Events. Fotos sowie Diagramme vom Räuberschach und Tandem liefere ich noch nach, letzteres ist mit der Chessbase-Software leider nicht machbar.

Schau mal Mama, alles rot!

 

...hieß es in meiner Kindheit in irgendeiner albernen Zahnpastawerbung, an die ich während des Blindsimultan-Schnellschach-Wettkampfes immer mal wieder denken musste. Ich hatte es in meiner Eingabemaske nämlich so eingestellt, dass das Feld, in dem jeweils der letzte Zugwechsel an jedem Brett angezeigt wurde, rot aufleuchtete, wenn das Zugrecht an mir war. Und da meine Gegner mit 15 Minuten plus 5 Sekunden pro Zug auch Schnellschach spielen mussten, war das fast ständig der Fall. In allen 12 Partien. Gleichzeitig.

 

Dabei ging es eigentlich ganz vielversprechend los: Die bei Blindsimultanen immer sehr schwierige Eröffnungsphase hatte ich ganz gut und ohne Aussetzer überstanden und dabei weniger Zeit verbraucht, als ich ursprünglich zu investieren beabsichtigte - gerade am Anfang, wenn die Partien alle noch ziemlich ähnlich aussehen und verlaufen ist es sehr wichtig, sich zu konzentrieren und in die Spiele hineinzudenken, um nicht frühzeitig Gefahr zu laufen, Verwechslungen oder vergessenen Zügen zum Opfer zu fallen. Insofern hatte ich eigentlich geplant, vor jedem Zug immer noch eine kleine Pause einzulegen, um die Stellung kurz "sacken" zu lassen. Leider hielt ich mich jedoch wie so oft nicht an die eigenen Absichten und zog - gehetzt von dem rot gefleckten Bildschirm - zumindest zu Beginn sehr schnell, was vorerst aber folgenlos blieb und als ich nach ca. 8 Zügen das erste Mal intensiver auf die Wand mit den Uhren schaute, sah ich noch keinen Grund zur Besorgnis: Mehr als eine halbe Stunde hatte ich noch nirgends verbraucht. Eine schnelle Hochrechnung ergab, dass ich bei gleichbleibendem Tempo - und vorausgesetzt, alle Partien würden bis zum Ende laufen - fast 50 Züge würde machen können.

 
Die tickende Software

Vielleicht kurz ein Wort zur Uhrensteuerung an sich. Diese war von Anfang an die größte technische Herausforderung des Wettbewerbs, denn schließlich konnte ich ja schlecht zu den Brettern laufen und die Uhren drücken. Theoretisch denkbar wäre eine Übertragung im "klassischen" Sinn gewesen, mit 12 Boten, die mir Zettel mit den Zügen bringen und dann jeweils eine von 12 auf meinem Tisch platzierten Uhren in Gang setzen, sobald sie mir den Zettel überreichen, aber das Chaos wäre hier vorprogrammiert, spätestens, wenn an mehreren Brettern Zeitnot ausbricht und Menschen mit Zetteln wild vor meinem Tisch durcheinander laufen. Auf der anderen Seite genügte es nicht, an jedes Brett ganz normal eine Uhr zu stellen und diese von den Spielern jeweils für sich und für mich drücken zu lassen, denn meine Zeit muss in dem Moment stehenbleiben, wenn ich meinen Zug sende und nicht erst, wenn mein Gegner ihn auf der Leinwand bemerkt. Also dachten wir uns ein etwas komplexeres, aber letztlich genaueres System aus, das mit DGT-Brettern, -Uhren, 3 Laptops und 2 Beamern arbeitete. Dies funktionierte wie folgt:

  1. Der Blindsimultanspieler gibt seinen Zug an seinem PC ein. Dieser wird an PC 2 gesendet, der mit einem Beamer verbunden ist, und dort auf der Großleinwand angezeigt. Unmittelbar nach Senden des Zuges stoppt die Uhr des Blindspielers an diesem Brett, die des Gegners läuft jedoch noch nicht wieder an.
  2. Der zuständige "Zugausführer" (wir hatten für jedes Brett einen im Einsatz) liest den Zug von der Leinwand ab, prüft ihn auf Legalität, führt ihn aus und setzt anschließend die Uhr des Schwarzen in Gang. Nach Ausführung des Zuges schreibt das DGT-Brett ihn in eine PGN-Datei.
  3. PC Nummer drei, der für die Uhrensteuerung zuständig ist, überwacht permanent die PGN auf Veränderungen. Er registriert den Zug von Weiß, folgert daraus messerscharf, dass Schwarz nun an der Reihe sein muss und setzt die Uhr des Nachziehenden in Gang
  4. Zieht wiederum der Schwarze, wird sein Zug direkt an den PC des Blindsimultanspielers gesendet, während PC Nr. 3 wiederum auf die Änderung der PGN mit dem Drücken der weißen Uhr reagiert.

Einer der Hauptakteure verweigert den Dienst

All das ist zugegebenermaßen ein wenig umständlich, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht gefunden, denn leider ist es nicht möglich, auf die DGT-Uhr direkt von außen zuzugreifen. Man kann ihren aktuellen Stand lediglich aus der PGN herauslesen. Jedenfalls ist anhand des oben skizzierten Ablaufs klar, dass jeder der drei PCs für sich unverzichtbar ist - und dass ein Ausfall auch nur von einem katastrophal. Doch genau das passierte gut eine Stunde vor Beginn des Events, als PC Nr. 2 (zuständig für die Anzeige der Züge auf der Großleinwand) unentschuldigt den Dienst quittierte und nach einem Neustart schlichtweg nicht mehr hochzufahren gedachte. Selbst der Einsatz massiven Know-Hows der versammelten Experten vermochte ihn nicht mehr zum vernünftigen Funktionieren überreden und das Einzige, was wir mit Mühe und Not noch hinbekamen war ein Betrieb im Abgesicherten Modus. Das lief zwar überraschend stabil, aber ging auf Kosten des Video-Livestreams, für den ich eigenes eine Kamera gekauft hatte und die nunmehr nutz- und treiberlos auf einer Säule fixiert vor sich hinmoderte.

 

Aber zurück zur Blindsimultanerei. Dort grübelte ich weiterhin eingekeilt zwischen meinen Gegnern, die an zwei V-förmig angeordneten Tischreihen hinter mir saßen, und einem emsig filmenden Kamerateam der ABC, deren drohende Linse einem ständig bewusst machte, dass Nasebohren, Grimassen schneiden und Kraftausdrücke rufen auch im dringenden Bedarfsfalle nicht auf der Agenda standen. Mein persönlicher Favorit war der wie ein Ghostbuster ausgerüstete Kameramann, der vor meinem Tisch sogar eine Art Schiene verlegt hatte, um geräusch- und ruckelfrei vor mir hin- und hergleiten zu können.

 

Der Gedächtnistest
Vereinbarungsgemäß befragte mich Moderator Todd Sampson nach gut 2 Stunden ein paar Fragen zu meinem Befinden, ehe wir die Partien für den kleinen "Gedächtnis-Gig" (ich setze einen Preis aus für denjenigen, der mir hierfür einen besseren Ausdruck liefert. Ich eiere hier nunmehr schon seit bestimmt 10 Artikeln auf der Suche nach einem brauchbaren Wort dafür herum, ohne einen Treffer zu landen) unterbrachen. Alle Uhren wurden gestoppt und ein Programm gestartet, das aus einer Datenbank mit insgesamt 444 Schachstellungen, alle aus Partien der letzten 200 Jahre entnommen, zehn zufällige auswählte und nacheinander als Diagramm auf der Großleinwand anzeigte. Zuvor entfernte das Programm einen zufälligen Stein aus der Stellung. Einfach wahllos irgendeinen; mit etwas Pech auch einen am Geschehen völlig unbeteiligten Randbauern. Meine Aufgabe bestand nun darin zu sagen, wer die Partie gespielt hatte (Weiß & Schwarz), welcher Zug in der Partie als nächstes folgte und v.a. welcher Stein von welchem Feld vom Computer entfernt wurde.


Die Bedienung des PCs für diese Aufgabe übernahm meine Frau Anne, die mich auch während der Vorbereitung immer mal wieder abgefragt hatte. Sie war nach eigenem Bekunden so nervös, dass sie kaum die Maus ruhig halten konnte. Die Aufgaben liefen gut bis auf eine: Wie es der Teufel so wollte, kam ausgerechnet eine der Stellungen auf die Leinwand, die ich schon im Vorfeld immer und immer wieder durcheinander gebracht hatte. Jeder kennt das noch aus der Schulzeit, wo es Vokabeln gab, die man hundert Mal lernte, nur um sie beim 101. Mal erneut vergessen zu haben. In meinem Fall war es die Partie Slonim - Riumin. Die Stellung, den fehlenden Stein und den Namen des Nachziehenden konnte ich noch bestimmen, aber wie zum Henker hieß der Stinker, der Weiß hatte? Alles, was ich noch wusste war, dass er mit 'S' begann und die Buchstaben m und n bei ihm in umgekehrter Reihenfolge wie bei Herrn Riumin standen, also tippte ich resignierend auf "Siunim". Immerhin wurde auf diese Weise ein hübscher Zungenbrecher daraus, der dem Moderator große Probleme bei der Aussprache bereitete :-).

 

Zurück im Zeitchaos

Nach diesem kleinen Gag fürs Publikum und das Dokuteam nahmen alle Spieler wieder Platz und die Partien wurden ganz normal fortgesetzt. Es war mir in der Zwischenzeit natürlich nicht erlaubt gewesen, einen Blick auf die Stellungen zu werfen, so gerne ich das getan hätte :-). Ich bin mir nicht sicher, ob der erste Punkt noch vor oder kurz nach der Pause vergeben wurde, aber jedenfalls irgendwann hier fiel das 1:0 für mich. Frank Jarchov, der mir nunmehr schon zum...Moment...fünften(?) Mal bei einer Blindveranstaltung als Gegner gegenübersaß, hatte die Eröffnung nicht zum Besten behandelt und musste schließlich aufgeben, als sein aufgerissener Königsflügel auseinanderfiel und die weißen Figuren dort den Honig einzusammeln begannen. Doch der erhoffte Schneeballeffekt blieb leider aus; es sollte noch über eine Stunde dauern, ehe die zweite Partie beendet sein würde - und in der Zwischenzeit schmolz mein vermeintlich dickes Zeitpolster mehr und mehr dahin. Einige komplizierte Stellungen v.a. an den Brettern 2, 4, 9 und 11, wo meine Gegner allesamt dieses ruchlose Königsindisch aufs Brett schmierten, kosteten mich derart viel Zeit, dass ich pro Umlauf zwischen 10 und 20 Minuten verlor. Also pro Zug und pro Brett! Es musste unbedingt etwas geschehen, sonst würde ich alsbald in horrende Elfbrettzeitnot kommen. Ich entschied, in den unklaren Partien Vereinfachungen und den Remishafen anzustreben und in den Partien mit besserer Stellung eine schnelle Entscheidung zu suchen, ohne Rücksicht auf Risiken. Ein Konzept, das glücklicherweise aufging, auch begünstigt durch den Umstand, dass sich meine Gegner inzwischen ebenfalls in Zeitnot befanden. So endeten in der dritten Spielstunde 6 Partien im Abstand von gerade einmal 30 Minuten:

 

  • Jürgen Fink an Brett 7 lief in einem Gambitfranzosen in eine tödliche Springergabel mit Turmverlust und musste schließlich aufgeben, als er eine weitere Figur verlor.
  • Andreas Kübler hätte an diesem Tag zu meinem Albtraum avancieren können, wenn er den Umstand ausgenutzt hätte, dass ich mal wieder vergessen hatte, dass mein König noch nicht rochiert hatte. Ein einfaches Zwischenschach auf h4 hätte mich hier einmal meinen Läufer h6 und damit auch sofort die Partie gekostet. Als er es schließlich sah, war es immer noch gut, aber nur, um den zuvor verlorenen Bauern zurückzugewinnen, woraufhin er mein Remisangebot akzeptierte.
  • Paul Romes (Brett 4) schlug sich sehr achtbar und hielt die Partie die ganze Zeit über einigermaßen in der Balance. Als er schließlich Remis anbot, stand ich zwar strukturell besser, aber es war noch nicht viel passiert.
  • Josef Mayer spielte die Eröffnung zunächst gut und hielt die Stellung geschlossen, übersah dann jedoch einen Figurengewinn und musste die Segel streichen.
  • Johannes Buck erlebte ein Eröffnungs-Waterloo: Nach nur 6 Zügen ging sein Läufer verloren. Dennoch spielte er taktisch klug weiter, denn jede laufende Partie mehr war eine zusätzliche Belastung für mich.
  • Holger Nolte vom Sponsor ConSol* spielte wie schon beim Weltrekord 2011 einen Königsinder, verhindete jedoch dieses Mal die unangenehme verzögerte Abtauschvariante. In wohl leicht besserer Stellung für mich akzeptierte er mein Remisangebot.

 

Ein Pünktchen noch...

Damit stand es 5,5:1,5 und zum Gesamtsieg fehlte nur noch ein Punkt, doch meine Zeit machte mir nach wie vor große Sorgen, denn inzwischen war sie an den verbliebenen Brettern auf unter 40 Minuten heruntergelaufen. Längere Denkpausen konnte ich mir nunmehr nicht mehr erlauben, ohne plötzlich an allen Brettern ins Disaster zu schlittern, aber das ist als Blindspieler leichter gesagt als getan - man kann einfach nicht im Blitztempo ziehen, es braucht immer mindestens 30 Sekunden bis 1 Minute, bis man sich orientiert hat. Dennoch war es eine große Erleichterung, dass nur noch 5 Partien liefen. Der nächste und damit der Matchpunkt fiel an Brett 5, wo Angelo Missione bereits in der Eröffnung mit ...Lg4 einen bekannten Trick zuließ und in der Folge zwar tapfer, aber eigentlich für eine verlorene Sache kämpfte. Ein stilvolles Matt beendete die Partie und entschied das Match damit zu meinen Gunsten.

 

Die übrigen Bretter gingen dann recht schnell zu Ende. Zunächst überschritt Holger Walliser an Brett 9 in allerdings auch verlorener Stellung die Zeit. Diese Partie würde ich im Nachhinein als die beste des Wettkampfes bezeichnen, zumindest aus meiner Sicht. Nachdem ich an Brett 1 gegen Igor Frühsorger ins Remis abgewickelt hatte, holte mein König in der Partie gegen Michael Wagner an Brett 12 seine verbliebenen Bauern ab und schießlich blieb es einmal mehr Sven Heyer vorbehalten, wie schon beim Weltrekord die letzte Partie zu spielen: In einem Läuferendspiel versuchte er mit 2 Minusbauern noch alles, um das Blatt zu wenden, doch am Ende liefen die Herrschaften einfach durch. Damit war der Endstand von 10:2 (+8 =4 -0) perfekt und ich konnte erleichtert aufatmen.

 

Ja hm...an solchen Stellen schreibt man ja normalerweise ein bedeutungsschwangeres Fazit, also was sage ich? Eigentlich vor allem, dass es mir unheimlich viel Spaß gemacht hat und dass ich

  • Der Firma ConSol* für ihr tolles Engagement
  • Axel Fritz für seinen technischen Sachverstand und sein allzeit souveränes "Supervising", das in ein paar kritischen Momenten, als die Software nicht so wollte, wie sie sollte, das Event gerettet hat
  • Allen Spielern und Zugausführern
  • Und ganz besonders allen "irgendwie" an dem Event beteiligten Sontheimern unheimlich dankbar bin für ihren grandiosen Einsatz. Es ist wirklich keine hohle Floskel, dass ich total stolz darauf bin, in einem so tollen Verein spielen zu dürfen, der wohl seinesgleichen sucht. Jungs, Ihr seid echt spitze!

Bilder vom Gedächtnistest

Erste Bilder von dem kleinen "Gedächtnis-Contest". Nach ca. 2 Stunden wurden die Parten (11 liefen zu diesem Zeitpunkt noch) für ein paar Minuten unterbrochen. Marc Lang wurden nun 10 zufällige Positionen aus einer Datenbank mit insgesamt 444 Stellungen (und 7263 Figuren) gezeigt. Zuvor entfernte der Computer eine zufällige Figur vom Brett. Marcs Aufgabe war zu bestimmen, wer gegen wen spielte, was der nächste Zug in der Partie war und welche Figur von welchem Feld entfernt wurde. Nach Beendigung des Tests wurden die Partien an gleicher Stelle fortgesetzt, ohne dass Marc einen Blick darauf werfen durfte.

Die Aufgabe gelang: Bis auf einen Buchstabendreher bei einem der Namen (Slonim statt Siumin) konnte Marc die Fragen alle richtig beantworten.

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Erste Bilder sind online

Die ersten Bilder sind online. Weitere folgen in Kürze.

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Erste Aufnahmen zu Beginn vom Erste Aufnahmen zu Beginn vom
Alle sitzen, gl...
Alle sitzen, gleich gehts los Alle sitzen, gleich gehts los
Das Filmteam de...
Das Filmteam der ABC Das Filmteam der ABC
Man beachte die...
Man beachte die Schienen Man beachte die Schienen
Die Zuganzeige....
Die Zuganzeige. Der Rechner ließ uns schmählich im Stich Die Zuganzeige. Der Rechner ließ uns schmählich im Stich
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Das Event beginnt. Hier: Heinz Mück führt die Züge gegen Igor Frühsorger an Brett 1 aus Das Event beginnt. Hier: Heinz Mück führt die Züge gegen Igor Frühsorger an Brett 1 aus
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Marcs Nachwuchs versucht sich derweil selbst im Schach Marcs Nachwuchs versucht sich derweil selbst im Schach
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Presseartikel in der HZ vom Freitag. Naja, etwas übertrieben... Presseartikel in der HZ vom Freitag. Naja, etwas übertrieben...
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Die stilvolle Holztür des Rittersaals. Ein echtes Prachtexemplar Die stilvolle Holztür des Rittersaals. Ein echtes Prachtexemplar
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Edwin schaut skeptisch - ob man Edwin schaut skeptisch - ob man
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Der Torbogen mit verschiedenen Wappen Der Torbogen mit verschiedenen Wappen
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Jürgen lacht, Edwin fragt nach. Im Hintergrund die Wand mit der Zeitmessung Jürgen lacht, Edwin fragt nach. Im Hintergrund die Wand mit der Zeitmessung
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Herr Dr. Schwanengel von ConSol* kiebitzt an den Brettern 1-6 Herr Dr. Schwanengel von ConSol* kiebitzt an den Brettern 1-6
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Das Motiv kennen wir inzwischen Das Motiv kennen wir inzwischen
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Marc beim Konzentrieren Marc beim Konzentrieren
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Eines meiner Lieblingsfotos Eines meiner Lieblingsfotos
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Blick auf die Bretter 7-12 Blick auf die Bretter 7-12
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Es ist ein komisches Gefühl, ständig im Fokus einer Kamera zu sitzen. Jetzt nur nicht in der Nase bohren! Es ist ein komisches Gefühl, ständig im Fokus einer Kamera zu sitzen. Jetzt nur nicht in der Nase bohren!
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Er bewachte mit ein paar Kollegen den Eingang Er bewachte mit ein paar Kollegen den Eingang
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Jürgen: Gut gekämpft, aber das ist leider kaputt Jürgen: Gut gekämpft, aber das ist leider kaputt
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Roland Mayer sieht nach dem Rechten Roland Mayer sieht nach dem Rechten
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Nach 2 Stunden wurde für einen Gedächtnis-Gag kurz unterbrochen Nach 2 Stunden wurde für einen Gedächtnis-Gag kurz unterbrochen
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Der Experte - ohne Axel Fritz hätte es garantiert nicht so gut geklappt Der Experte - ohne Axel Fritz hätte es garantiert nicht so gut geklappt
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Der Ghostbuster demonstriert Optimismus. So lange sich die Strahlen nicht kreuzen... Der Ghostbuster demonstriert Optimismus. So lange sich die Strahlen nicht kreuzen...
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Der Moderator Todd Sampson. Sehr sympathisch und in seiner Heimat offenbar sehr beliebt Der Moderator Todd Sampson. Sehr sympathisch und in seiner Heimat offenbar sehr beliebt
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Die Reihen lichten sich allmählich Die Reihen lichten sich allmählich
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Es ist wie verhext - die letzte Partie spielt immer Sven Es ist wie verhext - die letzte Partie spielt immer Sven
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Die letzte Partie ist beendet - Todd bereitet sich auf das Schlussinterview vor Die letzte Partie ist beendet - Todd bereitet sich auf das Schlussinterview vor
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Der stilvolle Schlosshof Der stilvolle Schlosshof
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Also, wenn die Gemeinde das Schloss mal nicht mehr brauchen sollte... Also, wenn die Gemeinde das Schloss mal nicht mehr brauchen sollte...
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Der Treppenaufgang hatte angesichts der Witterung ein paar Tücken Der Treppenaufgang hatte angesichts der Witterung ein paar Tücken
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Nur Rapunzel fehlte unentschuldigt Nur Rapunzel fehlte unentschuldigt
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Wenn jetzt gleich Aschenputtel semibeschuht durchs Tor gerannt kommt, würde mich das eigentlich gar nicht wundern Wenn jetzt gleich Aschenputtel semibeschuht durchs Tor gerannt kommt, würde mich das eigentlich gar nicht wundern
Marc samt Gatti...
Marc samt Gattin. Und ja, ich habe zugenommen, Ihr müsst das jetzt nicht erwähnen. Es war halt zu kalt zum Radeln und das Essen so lecker... Marc samt Gattin. Und ja, ich habe zugenommen, Ihr müsst das jetzt nicht erwähnen. Es war halt zu kalt zum Radeln und das Essen so lecker...

We did it again

turniersaalErst einmal nur ganz kurz; für einen Bericht bin ich noch ein bisschen zu platt, außerdem möchten meine Kids auch noch was von Papa haben: Das Experiment ist geglückt und ich konnte den Wettkampf mit 10:2 gewinnen. Etwas Glück war dabei und die Zeitbegrenzung war problematischer, als ich gedacht hatte, aber am Ende ist ganz Sontheim happy mit dem erfolgreichen Ausgang. Fotos, kommentierte Partien und einen ausführlichen Bericht reiche ich Anfang der kommenden Woche nach.

Ganz ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei Axel Fritz für die hervorragende technische Unterstützung, bei Dr. Ulrich Schwanengel von der Firma ConSol* für die großzügige Unterstützung (und nochmals ein dickes Danke von meinem Sohn für die schöne Tasse!) und natürlich bei allen Helfern vom Schachklub Sontheim, die einmal mehr ein großartiges Event auf die Beine gestellt und dabei gezeigt haben, was ein tolles Team alles möglich macht.

Entschuldigen möchte ich mich bei denen, die vergeblich auf den Video-Livestream gewartet haben. Eine Stunde vor Beginn schmierte ohne Ankündigung einer der drei Hauptrechner ab und war in der Folge nicht mehr zum vollständig korrekten Funktionieren zu bewegen. Da er unersetzlich für die Zugübermittlung war, ließen wir ihn wenigstens im abgesicherten Modus laufen (das funktionierte seltsamerweise), doch daraufhin verweigerte die Kamera den Dienst. Beim nächsten Event plane ich mit Ersatzcomputern, versprochen :-).

Brett Vorname Name Verein DWZ Ergebnis Beendet
Zwischen-
stand
1 Igor Frühsorger SK Sontheim/Brenz 1825 ½:½ 15:17 8:2
2 Holger Nolte Firma ConSol*
/SC Roter Turm Altstadt
1775 ½:½  14:45 3,5:1,5
3 Frank Jarchov SV Giengen 1337 1:0 13:10 1:0
4 Josef Mayer SK Sontheim/Brenz 1591 1:0 14:50 4,5:1,5
5 Angelo Missione SC Plüderhausen 1362 1:0 15:06 6,5:1,5
6 Johannes Buck SK Sontheim/Brenz 1177 1:0 14:53 5,5:1,5
7 Jürgen Fink SK Sontheim/Brenz 1147 1:0 14:22 2:0
8 Paul Romes SK Sontheim/Brenz 1586 ½:½ 14:38 3:1
9 Holger Walliser SK Sontheim/Brenz 1953 1:0 15:15 7,5:1,5
10 Sven Heyer SK Sontheim/Brenz 1321 1:0 15:33 10:2
11 Andreas Kübler SK Sontheim/Brenz 1609 ½:½  14:25 2,5:0,5
12 Michael Wagner FC Gundelfingen 1308 1:0 15:25 9:2
Gesamt 10:2 (+8 =4 -0)

 
Hier schon einmal alle Partien mit ein paar Kommentaren zum Nachspielen am Bildschirm. Wer mag, kann sie hier herunterladen.

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