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04/11/2013, 11:32
neuer-weltrekord-im-aeltesten-schachklub-der-weltAm Sonntag, den 03.11.2013 war ich auf Einladung der Schachgesellschaft Zürich, dem mit Abstand ältesten Schachklub der Welt, als Blindsimultanspieler zu...
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01/11/2013, 11:09
Live-Übertragung direkt aus dem Zunfthaus zur Saffran in Zürich. Beginn: 3.11.2013, 14 Uhr
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01/11/2013, 11:07
Zunächst einmal wünsche ich Euch allen einen guten Morgen. Jaja, ich weiß schon, es ist bereits halb 11 und somit streng genommen höchstens noch ein...
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Blindfold stalking

Bevor ich anfange, möchte ich zunächst einmal sagen, dass es mich unheimlich nervt, den folgenden Beitrag schreiben zu müssen. Ich habe mit meinen ganzen Blindschachveranstaltungen zu keinem Zeitpunkt je bezweckt, mich damit irgendwie ins Rampenlicht zu stellen; im Gegenteil ist mir zu viel Aufmerksamkeit eher peinlich. Blindsimultan ist für mich immer irgendwas zwischen Spaß und Freakshow gewesen; eine Zirkusveranstaltung, mit der man die für unser Spiel dringend benötigte Medienpräsenz erzeugen und damit das nicht oder nur hobbymäßig Schach spielende Publikum ansprechen und faszinieren kann. Dass ich dabei quasi der "Hauptakteur" bin, ist nebensächlich und nicht immer angenehm - neben dem öffentlichen Druck, der vor dem Event im November auf mir lastet erwartet mich eine enorme konditionelle Belastung. Darüber hinaus lasse ich für die Vorbereitung ein halbes Jahr meine Selbstständigkeit ruhen und bin ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko eingegangen. Und nicht zuletzt bürde ich auch meiner Frau in dieser Vorbereitungszeit eine Menge Arbeit auf, denn während ich trainiere, muss sie sich um unsere beiden kleinen Kinder kümmern und das, obwohl sie ebenfalls voll berufstätig ist.
Wie auch immer, ich will das gar nicht zu lange ausbreiten; jedenfalls dachte (und denke) ich, dass so ein großes Event eine wirklich gute Sache ist, an der es im Grunde nichts auszusetzen gibt. Doch da hatte ich die Rechnung ohne einen Wikipedia-User gemacht. Einen waschechten Wikipedanten sozusagen.

Das erste Mal trat dieser User, in der Folge der Einfachheit halber "User A." genannt, unmittelbar nach dem Europarekord 2010 in Erscheinung. Irgend jemand (ich betone: irgend jemand, nicht ich, wie User A. mir ebenfalls immer wieder unterschwellig vorwirft) hatte den Rekord auf Wikipedia in den Artikel Blind-Simultan-Schach eingetragen. Kurz darauf entbrannte auf einer Diskussionsseite, angeregt durch User A., eine intensive und wie ich finde interessante Diskussion darüber, ob es einem Blindsimultanspieler erlaubt sein sollte, bei einer Vorstellung die Ansicht eines leeren Brettes zu haben. Anfangs verlief diese Diskussion noch sachlich und durchaus fruchtbar und der allgemeine Tenor war, dass ein leeres Schachbrett keine unzulässige Hilfestellung sei. Doch damit war User A. nicht zufrieden; er verneinte dies vehement und konstruierte schließlich in abenteuerlicher Weise zusammen, dass ich ohne ein leeres Brett als Hilfe praktisch überhaupt nicht spielen könne:

[...]Dass Herr Lang das leere Brett - anders als alle Rekordspieler vor ihm - nicht nur benutzt, sondern geradezu darauf angewiesen ist, erkennt man aus zwei Abbildungen in diesem Bericht:

http://www.schach-welt.de/blog/blog/medienrummel-um-marc-lang

Auf dem obersten Foto sieht man, dass Lang wie gebannt auf den Bildschirm starrt, und das unterste Foto zeigt die Bildschirmanzeige Marke Eigenbau mit dem leeren Schachbrett und damit den Grund für Langs Starren auf den Bildschirm[...]

Suchbild: Finde das entscheidende HilfsmittelSo weit, so gut. Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich, was für ein unerlaubtes Hilfsmittel ich im November 2010 denn "verwendet" habe. Ich will es Euch gerne zeigen (s. Bild links, zum Vergrößern anklicken): Für diejenigen unter Euch, die darauf verzweifelt nach Schachbrettern suchen, kläre ich es gerne auf: Das unerlaubte Hilfsmittel ist das kleine, leere Diagramm auf dem Bildschirm. Es ist ca. 3cm groß und seine Existenz verdankt es einzig und allein meinen Designvorstellungen - der Bildschirminhalt wurde per Beamer auf eine für Spieler und Zuschauer gut sichtbare, große Leinwand geworfen und ich fand es einfach absolut lieblos und unpassend, darauf bloß einen weißen Screen allein mit einem schmucklosen Eingabefeld darzustellen, weshalb ich noch ein paar grafische Elemente drum herum drapierte. Hätte ich gewusst, dass dieses Brettchen ein derartiges Problem darstellen würde, hätte ich es wahrscheinlich weggelassen, aber ich finde nach wie vor, dass das Erbsenzählerei in Perfektion ist.

Marc Lang beim StarrenNachgerade absurd wird es, als User A. darzulegen versucht, dass ich ohne dieses kleine Diagramm praktisch nicht spielen könne, ich zitiere nochmal: "Auf dem obersten Foto sieht man, dass Lang wie gebannt auf den Bildschirm starrt, und das unterste Foto zeigt die Bildschirmanzeige Marke Eigenbau mit dem leeren Schachbrett und damit den Grund für Langs Starren auf den Bildschirm". Also ehrlich: Wenn das, was ich auf diesem Bild (s. links, zum Vergrößern bitte anklicken. Leider habe ich es nicht größer, da es nicht von uns geschossen wurde) mache, "Starren" ist, dann möchte ich ehrlich gesagt lieber nicht dabei fotografiert werden, wenn ich gerade kurz vor dem Einschlafen bin. Denn genau so sieht mein Gesichtsausdruck auf dem Bild nämlich tatsächlich aus und hier zu unterstellen, ich würde auf kleine Schachdiagramme starren, ist wirklich hanebüchen. So wahnsinnig viel Auswahl, wohin ich während des Blindsimultan schauen konnte, hatte ich leider nicht und ich würde mal sagen, der Blick nach vorne ist in einer kraftsparenden Denkerpose noch der natürlichste. Aber wahrscheinlich ist User A. neben Schachgeschichtsforscher auch Blickrichtungsexperte. Das Foto entstand augenscheinlich in der Nacht, d.h. nach mindestens 12 Stunden Spielzeit, das ebenso nur noch so am Rande wie die Bemerkung, dass ich nicht, wie von User A. an anderer Stelle einfach mal so behauptet, mit der Eingabemaske erleichterte Bedingungen gehabt hätte, weil damit die Ausführung eines unmöglichen Zug ausgeschlossen gewesen sei. Tatsächlich hatte ich jedoch, verglichen mit meinen Vorgängern, erschwerte Bedingungen, denn die Züge wurden nicht auf Plausibilität geprüft und nach 3 unmöglichen Zügen in einer Partie hätte ich das Spiel verloren, eine Regel, die vorher noch nie angewendet wurde und sogar bei dem Autor des Referenzwerkes über Blindschach, Eliot Hearst verständnisloses Kopfschütteln verursacht hat. Mit dessen Erlaubnis zitiere ich übrigens aus einer E-Mail an mich, in der er auf die "Diagrammdiskussion" eingeht:

The idea that your tiny chessboard icon can be called helpful is ridiculous



Interessant übrigens, dass User A. mich in dieser Diskussion das erste Mal mit einem nachweislich überführten Betrüger vergleicht, denn er schreibt:

Auch Richard Réti spielte ohne Ansicht eines leeren Brettes blind. In der Wiener Schachzeitung 1924 (Seite 77) schrieb er über den angeblichen Weltrekord von 32 Blindpartien eines Herrn José Juncosa aus Saragossa: „Bereits vor einiger Zeit wurde diese Nachricht insoweit richtiggestellt, dass Herr Juncosa die Partien während des Spieles notierte. Vom eigentlichen Blindlingsspiel, von einer Gedächtniskunst, ist somit keine Rede. Die an Ort und Stelle eingeholten Auskünfte ergaben nun überdies, dass der „Blindlingsspieler“ zur Erleichterung der Vorstellungskraft noch ein leeres Schachbrett vor sich hinstellte, und das Ueberraschendste, dass der vielbesprochene Rekord in Wahrheit nur f ü n f Partien war[...]Richard Réti würde Lang vermutlich als „den deutschen Juncosa“ bezeichnet haben[]"


Ich fasse das mal zusammen: Herr Juncosa hat vorgegeben, 32 Partien blind gespielt zu haben und spielte tatsächlich nur deren fünf mit einem leeren Schachbrett vor sich. Mit anderen Worten: Er hat betrogen. Offensichtlich und im großen Stil. Und da ich ja "ebenfalls mit Hilfe eines Brettes" (ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sich mir der Magen umdreht, wenn ich diesen Unsinn auch nur tippen muss) gespielt habe, darf man mich den "deutschen Juncosa" nennen. Ein starkes Stück.

Wie auch immer, um es nochmal unmissverständlich zusammenzufassen und klarzustellen: Ich benötige kein leeres, volles, kleines, großes oder sonstwie geartetes Schachbrett, um Blindsimultan zu spielen. Liegt, steht oder hängt eines vor mir, dann hängt es eben da, aber ich beachte es nicht, weil ich keine Lust habe, mir das Denken zu erschweren, denn im Gegenteil würde es mich sogar stören, wenn ich versuchen müsste, die Bilder in meinem Kopf darauf zu projizieren. Das Schachbrett, wie ich es mir vorstelle, sieht völlig anders aus wie ein reales. Es ist wesentlich abstrakter und besteht eigentlich nur aus ein paar schraffierten Linien. Es hat keine Farben, keine feste Größe und eigentlich nicht einmal eine echte Dimension. Ich habe auch noch nie mit einem leeren Schachbrett vor mir ein Blindsimultan gespielt (halt! Das ist nicht ganz korrekt. Ich erinnere mich, dass ich einmal bei einem kleinen Simultan in Krumbach ein schönes Holzschachbrett vor mir hatte, weil der Fotograf das so wollte und ich es nachher der Einfachheit halber auf dem Tisch liegen ließ, da es sich nicht selbst aufräumte) und werde das auch im November nicht tun, wozu auch. Aber damit Leute wie User A. auch wirklich restlos zufrieden sind, bitte ich schon jetzt die Teilnehmer und Zuschauer ausdrücklich darum, weder karierte Shirts anzuziehen noch einen karierten Blick aufzusetzen. Wer dagegen verstößt, fliegt natürlich sofort raus, das ist klar.

All das habe ich damals mehr oder weniger beiläufig verfolgt, denn die Diskussion fiel in die Zeit nach dem Europarekord und da wurde ich von Arbeit geradezu überflutet, denn in den 3 Monaten Pause, die ich mir zur Vorbereitung gegönnt hatte, war eine Menge aufgelaufen. Ich konnte ja nicht ahnen, dass das nur der Anfang und User A. noch gar nicht richtig warm war... .

Zum nächsten Schlag holte unser Freund aus, als öffentlich bekannt wurde, dass ich mich im November an den Weltrekord Najdorfs wagen und 46 Blindpartien spielen würde. Also setzte er kurzerhand die Latte höher und deklarierte Flesch mit seinen 52 Partien zum wahren Weltrekordhalter, was ihm ganz nebenbei auch ermöglichte, den Passus mit dem Europarekord zu streichen. Dabei schien er sich offensichtlich sehr gut zu fühlen, was man aus seinem Änderungskommentar in der Versionsgeschichte entnehmen kann, der völlig unprovoziert aus dem Nichts kam, denn im Vorfeld hatte es dazu keinerlei Diskussion oder dergleichen gegeben:

Der überwiegende Teil der Sekundärliteratur betrachtet Flesch als aktuellen Weltrekordhalter, auch wenn es den Freunden in Sontheim/Brenz nicht gefällt


Eine perfide Argumentation in einem für eine Enzyklopädie höchst fragwürdigen Ton, doch scheinbar unangreifbar, denn dass die meisten Bücher Flesch als Rekordhalter beschreiben ist ebenso richtig, wie die Behauptung, dass Spinat besonders viel Eisen enthalte, weil mehr als 50% der sich im Umlauf befindlichen Bücher das nach wie vor behaupten. Tatsächlich jedoch wird kein neueres Buch mehr erklären, dass Spinat vor Eisen nur so trieft und spätestens seit den Recherchen von Hearst und Knott in dem bereits erwähnten (und sehr lesenswerten) Buch "Blindfold Chess" ist klar, dass es bei Flesch nicht mit rechten Dingen zuging. Allein schon der Umstand, dass nur 5 der 52 Partien je veröffentlicht wurden, ist ein hinreichendes Kriterium für eine Nicht-Anerkennung; es ist essentiell wichtig, dass Rekorde lückenlos dokumentiert werden müssen. Es gibt noch weitere Ungereimtheiten, die Hearst und Knott zusammengestellt haben; wer Interesse hat, kann diese auf google books nachlesen. All das war User A. nur zu gut bekannt, denn er sollte später noch mehrfach auf dieses Werk verweisen. Immerhin blieb sein "Erfolg" nur vorübergehend; ein paar Wochen später fiel die Behauptung dem gesunden Menschenverstand zum Opfer, als der "Guru" der Schach-Historiker, Edward Winter auf seiner Internetseite Fleschs Rekord ebenfalls als "fraud" bezeichnet.

Danach war wieder für eine Weile Ruhe eingekehrt, aber nachdem Sontheimer Blindschach nach der Blindblitz-Veranstaltung im Juni 2011 wieder in die Schachpresse gelangte, erwachte natürlich auch wieder das Interesse von User A., dies zu torpedieren. In der Zwischenzeit musste sich bei ihm eine ganze Menge Wut auf mich oder uns aufgestaut haben, denn seine Angriffe fanden dabei ihren bisherigen Höhepunkt. Wobei es ihm - angeblich - in der Sache ging ist so absurd, dass ich gar nicht mehr darauf eingehen mag (abgesehen davon schreibe ich jetzt schon über eine Stunde an diesem Bericht und hab einfach keine Lust mehr), schaut es Euch einfach an und macht Euch selbst ein Bild. Vielleicht nur der Hinweis, dass sich Schach seit Koltanowski und Fine einfach weiterentwickelt hat und zum einen kein Mensch mehr 10 Sekunden Ansageblitz spielt (was wirklich schwierig geworden wäre, da wir auf einem Stadtfest spelten) und zum anderen es eine Live-Übertragung ins Internet gab und die lässt sich schwerlich ohne Computer bewerkstelligen. Das ganze ist so lächerlich und konstruiert...echt peinlich. Ich habe mich in der Diskussion auch einmal direkt zu Wort gemeldet und mir den Ton des Users A. verbeten (in der Sache hört er ja ohnehin schon lange nicht mehr zu), aber das schien ihn nur noch mehr anzustacheln, denn kurz darauf erfolgte der endgültige Umschwung von mehr oder weniger offen geäußerter Verachtung zu direkter Beleidigung:

[..]Es bestand für Herrn Lang kein Hindernis, unter denselben Bedingungen wie Koltanowski und Fine anzutreten. Diesen Anstand hat Herr Lang nicht aufgebracht. Trotzdem ruft er sich selbst zum angeblichen neuen Weltrekordinhaber aus, was von einigen nichtsahnenden Zeitgenossen unreflektiert nachgeplappert wird. Herr Lang ist - siehe Definition - ein Scharlatan


Da bleibt einem wirklich die Spucke weg. Dass das zu weit geht und vor allem durch nichts gerechtfertigt ist, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Ein Scharlatan ist nichts anderes als ein Betrüger und das ist, neben der Bemerkung, dass ich keinen "Anstand" gehabt hätte, zu exakt denseben Bedingungen wie Kolty zu spielen, auch im juristischen Sinne eine Beleidigung. In Anbetracht der prominenten Position (die Wiki ist sowohl für Journalisten als auch für potenzielle Sponsoren der wichtigste Anlaufpunkt für Recherchen) ziehe ich es daher sehr in Betracht, Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Beleidigung und übler Nachrede zu erstatten. Möglich, dass sich das im Sande verläuft, vielleicht aber auch nicht und im Zuge des Verfahrens käme auf alle Fälle die wahre Identität des Users A. zum Vorschein. Etwas, das er eigentlich schon längst selbst hätte tun müssen, denn wenn man etwas so heftig kritisiert, dann sollte man auch den Schneid haben, öffentlich dazu zu stehen.

So, jetzt bin ich endlich durch; der Spaß hat mich jetzt einen halben Nachmittag gekostet. Ich habe mir die Attacken des Users A. lange angesehen, ohne etwas dazu zu sagen, weil ich dachte, dass das von alleine wieder aufhört, weil es wirklich Wichtigeres gibt. Ein altes Forensprichwort sagt ja bekanntlich, dass man Trolle nicht füttern soll, weil sie sonst immer lauter werden, aber nachdem ich nunmehr schon persönlich, öffentlich und in beleidigender Form attackiert werde, musste ich einfach ein paar Dinge klarstellen. Vielleicht lesen Sie, werter A., ja einmal zufällig diesen Blogeintrag. Wenn ja, dann darf ich Sie an dieser Stelle bitten, die Geschichte einmal für einen Moment von meiner Warte aus zu sehen. Glauben Sie mir, ich bin weder ein Selbstdarsteller noch auf der Suche nach Anerkennung und schon gar nicht ein Betrüger. Ich spiele einfach nur sehr gerne seit über 30 Jahren Schach und wenn es dem Spiel dient oder ich Lust dazu habe, dann auch gerne blind. Es interessiert mich natürlich, ob ich in der Lage sein werde, 46 Partien blind zu spielen und wenn es klappt, freue ich mich natürlich auch sehr darüber. Aber letztlich geht es doch darum, dass Schach populärer wird, nicht Marc Lang. Und dabei Lärm zu machen ist nicht Geltungsdrang, sondern eine (notwendige) Ausdrucksform von Werbung. Oder würden Sie behaupten, ein Hersteller eines Waschmittels ist ein eitler Selbstdarsteller, wenn er penetrant Werbung für sich und sein Produkt macht?
Vielleicht denken Sie einmal darüber nach. Ich habe es Ihnen ja auch schon auf der Diskussionseite der Wiki geschrieben und ich wiederhole an dieser Stelle nochmal mein Angebot: Rufen Sie mich doch einfach einmal an und dann klären wir bei einem persönlichen Gespräch, was es eben zu klären gibt. Gerne höre ich mir auch Ihre Vorschläge an, wie wir das Event im November möglichst "widerspruchsfrei" über die Bühne bringen können. Aber wenn Sie es statt dessen vorziehen, einfach nur alles zu torpedieren, was mit mir zu tun hat und sogar vor persönlichen Angriffen und Beleidigungen nicht zurückschrecken, müssen Sie auch damit rechnen, dass ich mich mit den zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln dagegen wehre. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, in dem man sich ewig verstecken kann.

Nachtrag:
Eine wesentlich vernüftigere und mehr dem Zeitgeist entsprechende Definition von Blindschach liefert m.E. die englische Wikipedia: "Blindfold chess (also known as sans voir) is a form of chess play wherein the players do not see the positions of the pieces or touch them. This forces players to maintain a mental model of the positions of the pieces". Von einem Brett ist hier überhaupt nicht die Rede.

Nachtrag(2):
Nach Durchsicht der Zugriffszahlen der letzten Tage möchte ich meine Meinung ändern und User A. meinen Dank aussprechen, denn die Zugriffszahlen haben sich seit diesem Beitrag mehr als verdoppelt. Ein wirklich geniales Konzept für virales Marketing, Herr A., bitte entschuldigen Sie, dass ich das nicht sogleich durchschaut habe.