Image 1 title

type your text for first image here

Image 1 title

Image 2 title

type your text for second image here

Image 2 title

Image 3 title

type your text for third image here

Image 3 title

Image 4 title

type your text for 4th image here

Image 4 title

Letzte News

04/11/2013, 11:32
neuer-weltrekord-im-aeltesten-schachklub-der-weltAm Sonntag, den 03.11.2013 war ich auf Einladung der Schachgesellschaft Zürich, dem mit Abstand ältesten Schachklub der Welt, als Blindsimultanspieler zu...
61720
01/11/2013, 11:09
Live-Übertragung direkt aus dem Zunfthaus zur Saffran in Zürich. Beginn: 3.11.2013, 14 Uhr
53270
01/11/2013, 11:07
Zunächst einmal wünsche ich Euch allen einen guten Morgen. Jaja, ich weiß schon, es ist bereits halb 11 und somit streng genommen höchstens noch ein...
46980

Das blinde Huhn wird serviert

Also ich muss schon sage: Das blinde Blitzen am PC habe ich mir bedeutend leichter vorgestellt. Ich meine, wenn man Blindsimultan spielen kann, sollte man doch locker dazu in der Lage sein, eine einzige Partie ohne Figuren zu spielen, selbst wenn die Bedenkzeit knapp ist?! Ja sicher, sollte man. Aber irgendwie tue ich mich nach wie vor schwer damit, auch wenn ich inzwischen nach regelmäßigem Training auf dem Fritzserver fast an der 1900 kratze (nach anfänglichem Gruselgegurke in den 1600er-Regionen). Vor allem Stellungen mit vollem Brett und/oder verschachtelten Bauernketten, die für den Blindspieler ohnehin schwerer zugänglich sind, verlangen mir immer alles ab und ich bin jedes Mal gottfroh (Gott froh? Nee, oder?), wenn sich die Gelegenheit zu Abtäuschen ergibt. In offenen, übersichtlichen Positionen dagegen dürfte mein Spielstärkeverlust geringer sein, aber selbst unter günstigen Bedingungen werde ich kaum je über 2000 "Playchesselo" kommen.

Was mich seltsamerweise besonders stört ist weniger das schnelle Spiel als vielmehr das leere Brett, auf dem ich meine Züge ausführe. Dieses große, kantige, blau-weiße Diagramm macht sich in meinem Sehzentrum breit und verdrängt dort alle Versuche, ein virtuelles Brett aufzustellen, wie ich es vom Blindsimultan her gewohnt bin. Die Augen schließen hilft dagegen jedoch leider ebensowenig, denn zum Ziehen muss ich sie ja wieder öffnen und spätestens dann kann ich diese quadratische Pest nicht länger ignorieren. Es hilft wohl nix, als sich damit zu arrangieren und bis Samstag noch fleißig zu üben.


Weiß am ZugDass bisweilen trotzdem sogar noch sowas ähnliches wie Schach bei der virtuellen Hackerei herauskommt, zeigt das nebenstehende Diagramm. Weiß steht mit 2 Mehrbauern natürlich glatt auf Gewinn, aber die allmählich knapper werdende Zeit verlangt einen schnellen K.O. Die schwarze Dame steht gerade superpraktisch auf einem weißen Feld, was eine nette Kombination ermöglichen würde, wenn es gelänge, den Lg5 von der Deckung des Turmes auf d8 abzulenken, also....

1.f4!? Lxf4? - besser wäre wohl 1...Td7 gewesen, was das Motiv aus der Stellung nimmt und mich angesichts der knappen Zeit in Schwierigkeiten gebracht hätte - 2.Lxf7+! Jetzt gehts Kh8 3.Lxg7+ - Das war die eigentliche Idee, ansonsten hätte ich das wegen einem schnöden Bauern wohl nicht gespielt - Kxg7 4.Lb3+ Td7 - kurzer Schockmoment: Geht das tatsächlich noch? Ah, Gott sei Dank nicht - 5.Txd7+ Dxd7 6.Te7+ Dxe7 7.Dxe7+ 1-0