Image 1 title

type your text for first image here

Image 1 title

Image 2 title

type your text for second image here

Image 2 title

Image 3 title

type your text for third image here

Image 3 title

Image 4 title

type your text for 4th image here

Image 4 title

Letzte News

04/11/2013, 11:32
neuer-weltrekord-im-aeltesten-schachklub-der-weltAm Sonntag, den 03.11.2013 war ich auf Einladung der Schachgesellschaft Zürich, dem mit Abstand ältesten Schachklub der Welt, als Blindsimultanspieler zu...
51010
01/11/2013, 11:09
Live-Übertragung direkt aus dem Zunfthaus zur Saffran in Zürich. Beginn: 3.11.2013, 14 Uhr
43420
01/11/2013, 11:07
Zunächst einmal wünsche ich Euch allen einen guten Morgen. Jaja, ich weiß schon, es ist bereits halb 11 und somit streng genommen höchstens noch ein...
38660

Mein neuer Freund

Wer regelmäßig zum Behufe der körperlichen Ertüchtigung ein öffentliches Bad besucht, um dort eine Zeitlang völlig sinnbefreit immer wieder an den kurzen Seiten eines mit Wasser gefüllten Rechtecks abzuklatschen, weiß genau, warum Fische einen so dümmlichen Gesichtsausdruck haben. Wer tagein, tagaus etwas so langweiliges tut wie schwimmen, der muss auf Dauer einfach geistig gen Tiefsee sinken. Da es für die Fitness aber ansonsten ideal und dank Hallendach auch wind- und wetterunabängig ist, galt es eine Lösung zu finden.

Meine Frau war wie immer pragmatisch und schlug vor, einfach an Schach zu denken und womöglich sogar Blindpartien gegen mich selbst zu spielen, aber das ist völlig undenkbar - Körper und Geist bilden bei mir bei besonders eintönigen Tätigkeiten eine untrennbar stumpfsinnige Allianz und ich kann schon froh sein, wenn ich nicht vergesse, in welche Richtung ich schwimmen muss oder die wievielte Bahn ich grade absolviert habe. Von anderer Seite kam die Idee, ich solle mir Taktikaufgaben zum Lösen mitnehmen, aber angesichts der schon genannten Stumpfsinnproblematik würde ich beim Versuch, die Stellungen zu behalten womöglich das Schwimmen vergessen. Ebenso verworfen wurde das Ausschauhalten nach holder Weiblichkeit (fehlt morgens, wenn ich Zeit habe, gänzlich unentschuldigt, vielmehr bin ich regelmäßig zum exzessiven Seniorenslalom gezwungen) oder das Zählen der Schwimmbadkacheln (ich kann nicht so schön lachen wie Graf Zahl, der im amerikanischen Original übrigens viel origineller "Count von Count" heißt und offensichtlich ein Deutscher sein soll).

Dass ich das Schwimmen nicht doch zu Gunsten des Radelns aufgegeben habe, liegt an Exeze. Das ist eine kleine Firma in Kent/Großbritannien, die ihren Namen vielleicht nochmal überdenken sollte, denn das Erste, woran ich dabei denke, ist eine unangenehme Hautkrankheit. Aber abgesehen davon stellt das Unternehmen etwas her, das meine Schwimmleistung sofort verdoppelt hat: Einen wasserdichten mp3-Player. Eine sensationelle Erfindung, wirklich. Das ist nur ein so kleiner Kasten, vielleicht so groß wie ein Benzinfeuerzeug, den man einfach hinten an der Schwimmbrille anbringt, die ebenfalls wasserdichten Ohrhörer anlegt und los kann es gehen. Der Sound ist gut, die Lautstärke ebenfalls und die Kopfhörer dicht. Die Bässe könnten etwas kräftiger sein und die Kabel der Ohrhörer sind so dünn, dass man wahrscheinlich irgendwann neue bestellen muss, aber ansonsten - ein Quantensprung. Wenn man die Musik dann noch thematisch geschickt wählt, z.B. mit Liedern wie diesem hier:

dann glaubt man am Ende, ebenfalls ein Fisch zu sein. Zumindest den dümmlichen Gesichtsausdruck habe ich laut meiner Frau schon super drauf.