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04/11/2013, 11:32
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01/11/2013, 11:07
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1001 kleine Schachprobleme

Schon merkwürdig. Ich sitze berufsbedingt jeden Tag zwischen 4 und 48 Stunden am PC und kenne auf meinem Monitor mittlerweile wohl jedes Pixel persönlich mit Namen, Lebensgeschichte und Familiensituation. Aber Schach am PC bekomme ich ohne erdrutschartigen Spielstärkeverlust einfach nicht hin. Beim Blitzen auf ICC oder schach.de stelle ich an einem einzigen Abend mehr Figuren ein als sonst in einem ganzen Monat und auch beim Online-Lösen von Taktikaufgaben auf chesstempo.com (OK, OK, keine Werbung heute) habe ich immer das Gefühl, nicht das ganze Brett zu überblicken.

Aus diesem Grund (und weil ich dieses Jahr dank des anstehenden Weltrekordversuchs in der wundervollen Situation bin, dass ich Schachmaterialien sogar von der Steuer absetzen kann) tat ich kürzlich das, was mir meine Frau eigentlich unter Scheidungsandrohung verboten hatte: Mit jenem Blick, von dem mein Sohn immer sagt er wisse nicht, ob er bedeute, dass ich glücklich oder völlig übergeschnappt geworden sei, surfte ich amazon.de an und bestellte so hemmungslos Schachbücher, dass die Tastatur zu schmelzen und meine Frau ihre Koffer zu packen begann. Ein guter Grund, aufzuhören - wissen Sie, was eine Laptoptastatur kostet?

Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten verschwanden die Einkäufe nach dem Eintreffen jedoch nicht sofort für immer im Bücherregal, sondern werden tatsächlich und ernsthaft durchgearbeitet. Eines der Bücher ist John Nunns "1001 Deadly Checkmates", das dieses Jahr erschienen ist und stolze 1001 Kombinationen enthält, die nach Themen wie "Damenopfer", "Tod auf der Turmlinie" oder "Die tödliche lange Diagonale" sortiert wurden. Und da sage noch einer, Schach sei besser als Counter Strike.... Die Kategorisierung finde ich etwas störend, denn die Kenntnis des Themas führt einen schon fast automatisch zur Lösung hin. Darüber hinaus sind für meinen Geschmack zu viele "brutale" Positionen dabei, deren Lösungsverlauf in der Hauptsache aus Schachgeboten besteht. Dem gegenüber stehen jedoch auch eine ganze Reihe Pluspunkte: So sind die Aufgaben fast alle aus dem Jahr 2000 oder später, so dass man nicht zum millionsten Mal Torre - Lasker oder Steinitz - v. Bardeleben durchkauen muss. Und schließlich sind die verwendeten Motive sehr gut ausgewählt und oft direkt ungewöhnlich; an vielen Stellen schoss mir staunend durch den Kopf, dass ich das so noch nie gesehen hatte. Im Endeffekt kann man das Buch also sehr gut nutzen, um die Hirnsuppe flüssig zu halten und ein paar neue Muster zu tanken. Außerdem hat man es schnell durch - beim jetztigen Tempo werde ich wohl 4 Tage dafür brauchen. Endlich mal wieder ein Schachbuch, das ich in das Regal mit den durchgearbeiteten Werken stellen kann. Dort ist noch eine Menge Platz frei.

Weiß am Zug gewinntEin schönes Beispiel für die nett ausgewählten Stellungsmotive ist die nebenstehende Diagrammposition. Die Lösung ist nicht schwer, aber sehr hübsch.