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Letzte News

04/11/2013, 11:32
neuer-weltrekord-im-aeltesten-schachklub-der-weltAm Sonntag, den 03.11.2013 war ich auf Einladung der Schachgesellschaft Zürich, dem mit Abstand ältesten Schachklub der Welt, als Blindsimultanspieler zu...
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01/11/2013, 11:09
Live-Übertragung direkt aus dem Zunfthaus zur Saffran in Zürich. Beginn: 3.11.2013, 14 Uhr
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01/11/2013, 11:07
Zunächst einmal wünsche ich Euch allen einen guten Morgen. Jaja, ich weiß schon, es ist bereits halb 11 und somit streng genommen höchstens noch ein...
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Blind gegen den Großmeister

Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich so lange schon nichts mehr geschrieben habe, aber es hat den Anschein, als habe mich nach dem Weltrekord "Najdorfs Rache" in Gestalt einer nicht enden wollenden Erkrankung ereilt - nur 2 Tage nach dem Rekordwochenende ging es los und dauert, mit kleinen Unterbrechungen, in denen die kleinen Bazillos wahrscheinlich frische Kräfte tankten und sich von den Antibiotika erholten, bis heute an. Die beliebtesten Symptome, die sch in regelmäßiger Folge einträchtig abwechselten, waren u.a. Bronchitis, Mittelohr- und Mandelentzündung, irgendwelche Lymphknotenschwellereien und schließlich sogar Lungenentzündung. Es scheint, als sei mein Gehirn (vielleicht mangels Masse) zwar gegen die vermeintlichen Folgen eines großen Blindsimultans immun, nicht aber der ganze Rest.

Aber wie auch immer, jedenfalls habe ich gestern erstmalig wieder eine "unsichtbare" Schachfigur angefasst und trat im Rahmen des 3-tägigen Jahreskongresses der Firma Astra Tech im malerischen "Western Hotel" in Lahnstein in einer Blind-Schaupartie gegen niemand geringeren als Großmeister Vlastimil Hort persönlich an. Der Modus war eine Art "uhrlose Schnellpartie"; wir spielten mit dem Rücken zu einer großen Leinwand, auf die das Brett mit der aktuellen Partie geworfen wurde und kommentierten für das größtenteils aus Schachlaien bestehende Publikum in möglichst humoriger und verständlicher Weise unsere Gedanken und Gefühle (in meinem Fall dem Verlauf entsprechend auch Ängste) zu der Partie.

Schon als ich mich bei der Farbauslosung in der Hand irrte und unbeabsichtigterweise die schwarzen Steine "gewann", hatte ich sein sehr mulmiges Gefühl - Vlastimil ist nach wie vor ein sehr starker Blindspieler und zudem rund 200 ELO-Punkte schwerer als ich. Dementsprechend stand ich auch bald mit dem Rücken zur Wand, als sich mein Springer im tschechischen Lager vergaloppierte. Doch zu meinem Glück ließ der Großmeister in Zeitnot mehr als einmal den Gewinn aus, so dass ich am Ende in ein Remisendspiel entwischen konnte: